• Non-Euclidean Æthercast – Nachruf auf Joe Dever

    Dass ich diese Æthercast so früh machen würde, hätte ich nicht gedacht und auch nie gehofft.
    Joe Dever, Autor der Rollenspielserie Einsamer Wolf ist am 30. November 2016 im Alter von 60 Jahren an den folgen einer schweren Krankheit verstorben.
    DIe Rollenspielgemeinde verliert damit einen ihrer Urväter. Für mich ist das auch persönlich ein herber Verlust, da kein anderer Rollenspielautor mein eigenes Rollenspielen so sehr beeinflusst hat wie Joe Dever mit seiner Welt Magnamund. Ich hatte das große Glück, ihn 2013 auf der RPC in Köln zu treffen.
    Hier mein Nachruf als Æthercast.

    Joe_Dever_Dead
    Joe Dever (1956-2016)

  • Ein Cthulhu Kult in Duisburg?

    Ich will ja jetzt nicht in Jubel ausbrechen, bis ich die Sache bestätigt bzw. noch einige andere Untersuchungen angestellt habe, aber:

    Das hier habe ich heute im duisburger Hauptbahnhof gefunden:

    Cthulhu-Duisburg

     

    Die Bildqualität ist nicht sonderlich gut, aber es ist klar erkennbar, dies ist eine kleine und eine sehr kleine Figur Cthulhus. Beide sitzen auf einer kleinen Schatulle und ich würde zu gern wissen, was sich in dieser Schatulle befindet.

    Eine Queste! Eine Queste!


  • Gropßrojekt: Das Obsidiantor

    Ich komme in letzter nicht annähernd oft genug dazu, in (auf ?) diesem Blog einen Artikel zu veröffentlichen, weil ich gerade an einem Roman schreibe. Genauer gesagt ist die Rohfassung fast fertig. Sie steht bei etwas über 50.000 Worten und die Beta-Version ging schon an einige Testleser raus.

    Einige Informationen in aller Kürze:

    Titel des Romans ist Das Obsidiantor

    Der zeitliche Rahmen ist, wenn man es historisch sieht, etwa die späte Bronzezeit.

    Die Nekromanten sind die Guten! (Weil ich natürlich nur positiv über meine bevorzugte Fantasy-Berufsgruppe schreibe).

     

    Hier ein wirklich klitzekleiner Auszug, die Szene spielt sich ca. auf Seite vier oder fünf ab:

     

    Die Nekromantin konzentrierte sich wieder auf das einzelne Phantom, das jetzt am fernen Rand

    des Dorfes auf der Straße schwebte, dort, wo es die Krieger bis zu den untoten Reitern und Wölfen

    verfolgt hatte. Irgend etwas lebte dort im Dorf noch, Durelge konnte es kaum spüren, aber da war

    etwas. Es war Zeit, dass sie sich persönlich umsah. Vielleicht gab es noch verwertbares Material

    zwischen den Ruinen. Sie durchstreifte das Dorf alleine. Wenn es hier nach dem Überfall der

    Söldner noch lebende Tiere gegeben hatte, so waren diese schon längst vor den Untoten geflohen.

    Die einzigen Laute, die sie hörte waren das Knacken der schwelenden Holzbalken und das Zischen

    feuchten Strohs in den vielen kleinen Feuern. Nein, da war noch etwas anderes, ein unterdrücktes

    Stöhnen und jetzt wurde Durelge klar, warum sie das Leben nur schwach spüren konnte. Es waren

    zwei Leben, die so eng verwoben waren, dass ihre Funken sich gegenseitig immer wieder vor dem

    Gespür der Nekromantin verbargen. Zwei verwobene Leben. Hier brachte eine Frau ein Kind zur

    Welt. Durelge fluchte innerlich. Hätte sie einen lebenden Hund bei sich gehabt, wäre es ein

    leichtes gewesen, Mutter und Kind aufzuspüren, so musste sie sich auf ihr Gehör verlassen. Ihre

    Fähigkeit, beseeltes Leben zu spüren war hier fast nutzlos.

     

    Mehr zu Das Obsidiantor und der Welt, in der der Roman angesiedelt ist, gibt es im passenden Blog.

    Wenn ich fertig bin, passiert auch wieder mehr hier (mindestens, um die Werbetrommel weiter zu rühren).


  • Zwischen Astromechs und der 501. Legion

    Manchmal passieren auch an einem so heruntergekommenen Ort wie der Stadt, in der ich momentan wohne (nein, es ist nicht Mos Eisley, außerdem gibt es hier gar keinen Raumhafen), epische Dinge.

    Als wir hier neulich in der Mediothek waren, sahen wir einen Aushang, der einen bald kommenden Star Wars Tag ankündigte, und da die ganze Familie Star Wars Fans sind, gingen wir natürlich hin.

    Es war großartig! EPISCH!

    Drei Mitglieder der deutschen Garnison der 501. Legion waren anwesend, Kylo Ren, ein Scout Trooper und ein klassischer Stormtrooper, es gab Lesungen für Kinder (u.a. „Wie werde ich ein Jedi“) und ein ganzes Rudel der wunderbaren Ingenieure von Astromech.de (wenn ich mich nicht verzählt habe waren es mindestens sieben) waren ebenfalls am Start. Das ist auch der Grund, weshalb diese beiden Videos entstehen konnten. Der eine Astromech ist unschwer zu identifizieren, der andere ist ein Hybrid. Der Kopf ist der des offiziellen Astromechs der Star Wars Celebration Germany, der Torso stammt natürlich, wie unschwer zu erkennen ist, von R2D2.

    Hier noch einige Bilder, leider habe ich es total versäumt, von den Mitgliedern der 501. eines zu machen, dafür habe ich mich gut mit ihnen unterhalten, aber dazu später mehr, hier erst mal Bilder:

    Wie man sehen kann, erfreuten sich die versammelten Droiden bei den zahlenmäßig stark vertretenen Kindern (für die die Veranstaltung auch war) großer Beliebtheit, und nicht nur bei denen…
    Außerdem gab es noch eine Proberunde X-Wing (das Tabletop Spiel) (und ich kann nur sagen Y-Wings FTW!) und Star Wars Lego auf der X-Box.

    Abschließend möchte ich die Gelegenheit nutzen, der 501. meinen persönlichen Dank auszusprechen. Kylo Ren hat mit wenigen Worten etwas geschafft, was mit normalen Erziehungsmethoden bei meinem Sohnemonster nichts bewirkt hat: Ihn von der Wichtigkeit des Zähneputzens überzeugen!


  • Unheimliche Begegnung der nervigen Art

    Vorsicht, ich lasse Dampf ab! Oder wie man auf Englisch sagen würde: This is a rant!

    Jetzt ist es ja so, dass ich mich hin und wieder als Autor betätige und es jetzt schon in ein paar Anthologien geschafft habe.

    Eine dieser Anthologien war Flucht in ein sicheres Leben. Da ging es, wie der Name schon sagt um Flüchtlinge und ein Euro von jedem Verkauften Buch ging an eine Organisation, die Flüchtlingen hilft.

     

    Flucht_in_Ein_Sicheres_Leben_Cover
    Vor diesem Hintergrund, und gerade weil die Anthologie im Zuge der syrischen Flüchtlingskrise entstand, könnte man eigentlich davon ausgehen, dass die Beteiligten eine gewisse Toleranz an den Tag legen, was andere Kulturen angeht und insgesamt sehr in Ordnung sind.

    Weit gefehlt.

    Ich hatte vor einigen Tagen nicht nur eine der wütend machendsten sondern auch eine der seltsamsten Konversationen meines Lebens. Die Konversation fand zwischen mir und jemand anderem statt, der mit der Anthologie zu tun hatte und begann mit meiner Meinungsäußerung, dass jede Frau frei wählen sollte, ob sie Hijab, Niqab oder was auch immer tragen will und wir diese Meinung respektieren sollten.

    Daraufhin wurde ich als ISIS-Sympathiesant und dann als Nazi bezeichnet und der Grund, weshalb diese Person wusste, dass ich so denke (obwohl ich nur was zur Kleiderwahl von Frauen gesagt hatte) lag an…

     

    TROMMELWIRBEL

     

    Der Geschwindigkeit in der meine Argumente kamen.

    Mit anderen Worten: Die Tatsache, dass ich ziemlich schnell für die freie Kleidungswahl für Frauen (unabhängig der Religionszugehörigkeit) argumentieren kann, beweist, dass ich sowohl ein Nazi als auch ein ISIS-Anhänger bin.

     

    Ich habe die Logik hinter dieser Äußerung bis heute nicht verstanden, aber das macht nichts, ich muss ja auch nicht alles verstehen…

     


  • Non-Euclidean Æthercast – Interview mit Mia Steingräber und Judith Vogt

    Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, Mia Steingräber, Illustratorin Extraordinaire, und Judith Vogt, Wortschmiedin par excellence, gemeinsam mit einem ganzen anderen Rudel ausgesprochen interessanter Leute auf einer Party zu treffen, Mias Sommerfest um genau zu sein.

    Abgesehen davon, dass das das beste Sommerfest war, an dem ich seit ca. 25 Jahren teilgenommen habe, hatte ich außerdem die Gelegenheit, mit den beiden Damen ein Interview zu führen.

    Wir sprachen zunächst über das Projekt Die Grüne Fee, Groschenheftgeschichten in der Welt der Zerbrochenen Puppe, kamen dann aber schon bald auf weitere Projekte rund um die Zerbrochene Puppe, aber hört selbst.

    Die Musik im Hintergrund ist übrigens live von Sober Truth, geht mal auf deren Facebook Seite und gebt ihen etwas Liebe.

     

    Und hier noch zwei optische Eindrücke von der Grünen Fee:

     

    Grüne_Fee

     

    20160822_183053

     

     

    Wie im Interview bereits angemerkt, wer Interesse hat, kann die Grüne Fee direkt über Judith Vogts Homepage beziehen, kostet lediglich 2,50 € und lohnt sich!

    Und wenn ihr noch mehr Illustrationn von Mia Steingräber bewundern wollt, und wieso solltet ihr das auch nicht, hier gibt es ihre Werke gleich zweimal:

    Facebook

    DeviantArt

     

     

     


  • Auf der Spur von Yog Sothoth im Harz

    In der vergangenen Woche wurde ich zu einem Treffen von höchster Wichtigkeit gerufen, da eine unserer Stationen nicht-euklidische Schwingungen im unmittelbaren Raum-Zeit-Continuum gemessen hatte und es bereits Wetterphänomene gab, die auf nichts Gutes hindeuteten.

    Mythos Wetterstation
    Die Wetterstation
    Wetterphänomen
    Wetterphänomen (Anomalie ist auf Bildträgern nicht sichtbar)

    Ich begab moch also in das Gebiet, dass die Quelle der Mythosaktivität zu sein schien und stieß schon bald auf eine äußerst abgelegene Gegend, in der der technische Fortschritt nicht angekommen war, ähnlich wie in Innsmouth.

    Da keine andere Transportmöglichkeit als ein Dampfzug zur Verfügung stand, nahm ich diesen.

    Dampfzug, Harz

     

    Der Zug führte schon bald durch eine ursprüngliche, fast urtümliche Landschaft, und ich war zuerst ganz angetan, bis ich bemerkte, dass die Nebelfetzen zwischen den Bäumen sich unabhängig vom Wind bewegten, fast wie Amöben und aus dem Wald aufstiegen, statt von der Wolkendecke herabzusinken.

    Nach einer viel zu langen Fahrt, umgeben von den verschrobenen Einheimischen kam ich an meinem Zielort an und begab mich sogleich in die dich bewaldeten Hügel. Meine Instrumente waren ausgesprochen genau und ich hatte wenig Mühe, mein Ziel zu finden. Außer den Instrumenten konnte ich auch meine eigenen Beobachtungen nutzen, da ich mir während der Fahrt Notizen gemacht hatte, wo genau diese „Wolkenamöben“ aus dem Wald stiegen.

    Nach etwa einer halben Stunde stieß ich auf diese zyklopische Struktur:

    Das dunkle Trapez im mittleren Bild in der oberen Reihe der Gallerie ist der Eingang ins innere des unter der Struktur befindlichen Höhlensystems. Da ich äußerst vorsichtig sein müsste und das Licht einer Kamera mich verraten hätte, konnte ich leider nur eine einzige Aufnahme machen:

     

    Höhle der Shoggothen

    Über das, was da weißlich au dem mittleren Stalagmit glitzert, möchte ich lieber schweigen, ebenso wie über das, was in der Höhle vor sich ging.

    In jedem Fall war meine Mission ein Erfolg, denn nicht-sanktionierte Splitterkulte werden von der Zentrale nicht geduldet. Wozu betreiben wir denn ein Mythoskultnetzwerk…


  • Konzertbericht: Nine Treasures und Draupnir (Essen, Don’t Panic, 20.07.2016)

    Nine Treasures wollte ich schon live sehen, seit ich vor etwa zwei Jahren auf sie aufmerksam wurde, dass ich es so schnell schaffen würde hatte ich nicht gedacht, aber umso besser!

    Für all die, die Nine Treasures nicht kennen: Mongolischer Folk Metal, womit alles gesagt sein dürfte, hier mal eine Klangprobe:

    Am vergangenen Mittwoch gab also meine bevorzugte Folk Metal Band 九大圣器 (Nine Treasures) ein Konzert im Don’t Panic in Essen, mit Draupnir aus Münster als Support.

    Zur Location: Das Don’t Panic ist von der U-Bahnstation Rheinischer Platz ganz einfach zu erreichen (drei Minuten vom Bahnsteig zum Eingang und ein Pub nach meinem Geschmack. Die ganze Location riecht nach Rock’n’Roll, die Getränkekarte bietet eine ganz feine Auswahl passender Getränke (CIDER!), die Preise sind wirklich sehr moderat und die Leute sind superfreundlich. Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch.

    Das Don’t Panic hat eine kleinen separierten Bereich für Konzerte und der ist von der Art, in der Undergroundbands ihre ersten Auftritte haben. Wie mir der nette Mann am Mischpult sagte, ist der Raum nur für 100 Leute zugelassen.

    Kann man hier auch ganz gut sehen, die Panoramaaufnahme entstand während des Soundchecks. Auf der Bühne ist Nine Treasures, links stehen Draupnir:

    Nun zu den Bands:

     

    Als erstes spielte Draupnir aus Münster. Geht mal auf ihre Facebook Seite und gebt ihnen etwas Liebe, sie verdienen es. Draupnir sind eine ganz junge Band (ich habe den Verdacht, ich könnte der Vater von Katharina, Flöte und Gesang, und Daniel, Gitarre und Gesang, sein), und ganz fantastisch. Obwohl sie nur etwa 45 Minuten gespielt haben, war der Auftritt ganz groß und hat eine Menge Spaß gemacht. Daniel ist ein Stimmungsmacher, der das Publikum gut angeheizt hat. Ich freue mich schon darauf, dass Draupnir Ende diesen Jahres eine CD veröffentlichen wird.

    Hier eine Klangprobe:

    Widukind from Draupnir on Myspace.

     

    Und nach einem viel zu kurzen Auftritt von Draupnir (Zugabe gab es natürlich auch, siehe Gallerie, Daniel trägt für die Zugabe einen Dreispitz) kam dann der Headliner des Abends: Nine Treasures.

    Oh mein Cthulhu waren die stark! Statistisch gesehen ist mindestens einer der fünf ein direkte Nachfahre von Genghis Khan und ich denke, der gute wär stolz auf diesen.
    Nine Treasures haben den Raum zum Kochen gebracht (und es war ja vorher schon ziemlich heiß). Es wurde getanzt, headgebangt und was man eben sonst als Metalhead auf einem wirklich guten Konzert so macht.
    Askhan, der Leadsänger hat mit dem wenig Englisch, das er benutzt hat, alles gesagt, was er brauchte: „Do you want to hear song about horse?“ Gloreich! Die Interaktion zwischen Nine Treasures und dem Publikum war überhaupt hervorragend, das lässt sich gar nicht im Worte fassen, eben weil so viel mit Gesten und ohne Worte ging. Da hat natürlich die Intimität des kleinen veranstaltungsortes viel geholfen.
    Ich habe leider das Ende des Konzertes nicht mitbekommen, da ich wegen der Zugverbindung früher gehen musste.

    Fazit:

    • Coole Location, richtiger Underground Club
    • Zwei großartige Bands
    • Ein absolut gelungener Abend
    • Headgebangt wie seit Jahren nicht mehr
    • Mir tut der Nacken zwei Tage später immer noch weh

    Hier noch Links von Nine Treasures inklusive mehr auf die Ohren:

    Nine Treasures auf Bandcamp

    Nine Treasures auf Facebook

    Und hier noch einige Aufnahmen vom Abend (die ersten Aufnahmen sind noch vom Soundcheck):


  • Rezension: Traumschrott von Christian Krumm

    Ich hatte das Glück, eine Geschichte aus Traumschrott bei einer Lesung in Essen zu hören, in der verschieden Autoren der Edition Roter Drache aus ihren Werken vorlasen und war sofort fasziniert.

    Traumschrott ist eine Sammlung von 12 Kurzgeschichten, die sich alle um ein zentrales Thema drehen, den Traumschrott. Der Traumschrott entsteht auf verschiedene Weise, in manchen Geschichten aus den zerstörten Träumen der Protagonisten, in anderen Geschichten wird der Traumschrott aber direkt von den Akteuren produziert. Im letzteren Fall ist es mehr ein Traum aus Schrott, der entsteht.

     

    Traumschrott - Cover

     

    Die Geschichten selbst sind sehr tiefgründig und regen zum Nachdenken an. Da ist zum Beispiel die Geschichte eines Künstlers, der kurz davor steht, eine Ausstellung zu eröffnen, und damit einen Lebenstraum zu erfüllen. Leider wird dieser Traum zu nichte gemacht, aber nur weil ein anderer Traum, der von sehr vielen Menschen, in Erfüllung geht. Hier stellt sich die Frage: Wie viele Träume werden durch die Erfüllung eines großen Traums zerstört?
    Dann ist da die Geschichte eines Mannes, der seine Macht ausnutzt, um die Träume anderer zu zerstören oder zu untergraben und sie mit einem toxischen, bösartigen Traum zu ersetzen.

    Jede der Kurzgeschichten zeigt eine andere Facette von Traumschrott, ein neuer Traum der zerbricht oder niemals wirklich die Chance hatte, real zu werden. Die Träumer ebenso wie die Zerstörer sind dabei ganz alltägliche Leute, wie man sie täglich auf der Straße trifft, gerade das macht die Geschichten so einprägsam und real. All dieser Traumschrott findet sich im Leben aller, nicht jede Facette, aber ich bin sicher, dass sich jeder Leser in mindestens einer Geschichte wiederfindet.

    Traumschrott ist ein sehr fesselndes, aber kein einfaches Buch. Jede Geschichte endet mit einem kleinen Stich in die Seele. 12 schmerzvolle Geschichten aus dem kollektiven Traumgedächtnis unserer Gesellschaft.

    9 von 10 Zeppelinen.

     

     


  • Die Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters ist in den Niederlanden anerkannt! Bitte teilt das!

    Ganz offensichtlich wurden einige Beamte in den Niederlanden von seinen nudeligen Tentakeln berührt und haben die Wahrheit gesehen und das Basilikum gerochen, denn die Kirche ist seit Anfang 2016 dort anerkannt!

     

    Das offizielle Statement der FSM Kirche der Niederlande (vom 28. Januar 2016):

    Die Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters ist seit heute offiziell als Glaubensrichtung registriert! Unsere Kirche steht für Gleichheit für alle. Daher kann sich jeder kostenlos und unverbindlich anmelden.

    Wir kommen in den lokalen Kirchen und bei Veranstaltungen zusammen . Unsere Dienstleistungen sind speziell auf Geselligkeit ausgreichtet. Wir essen Pasta, wir trinken Bier und diskutieren unseren Glauben.

     

    Da kann ich doch nur eines sagen (und hoffe, ich erzürne Cthulhu jetzt nicht): Gesegnet seien die Gläubigen des Fliegenden Spagetti Monsters, Ramen!

     

    Die Niederlande sind übrigens nicht der einzige Staat, in dem Pastafarianismus (der offizielle Name der Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters) anerkannt ist. In Polen ist sie dies schon seit 2014 und in Neuseeland. Ich konnte jetzt nicht herausfinden, seit wann die Kirche in Neuseeland offiziellen Status hat, aber zumindest können FSM Priester dort seit Ende 2015 Ehen schließen.

    Jetzt interessieren mich zwei Dinge:

    1. Wann wird Pastafarianismus in Deutschland anerkannt und
    2. Hat sich schon jemand darum bemüht, den Cthulhu Kult irgendwo anerkennen zu lassen?
      Ich meine, auf lokaler Ebene wäre die Ostküste der USA um Boston herum und verschiedene Inseln in Mikronesien und Polynesien prädestiniert.

    Und für all die, die jetzt zum ersten Mal vom Fliegenden Spaghetti Monster gehört haben, hier ein Video zur Erklärung (Englisch):