Produkttest: Steampunkschokolade von The Chocolatist

The Chocolatist, wahrscheinlich der bekannteste schweizer Steampunk, ist, wie der Name schon sagt, ein Chocolatier und für seine handgemachte Schokolade bekannt, ich berichtete ja auch schon. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, selbst einmal genau diese Schokolade zu probieren, und folgenden Produkttest abzugeben:

 

The Chocolatist Schokolade

Verpackung: Sehr kunstvoll, wie im Bild oben zu sehen. Die Einwickelung der Schokolade erfolgte tatsächlich per Hand, das Papier ist auf der Rückseite mit einem offensichtlich manuell abgeschnittenen und angebrachten Klebestreifen befestigt, was mich zum nächsten Punkt bringt:
Zutaten: Kann ich ganz kurz machen, weil es auf der Rückseite heißt:

Chocolatist Schokoladenzutaten

Wer sich mit Schokolade auskennt, weiß, dass Milchschokolade gerade mal 30% Schokolade, dafür aber 48% Zucker enthält. Die mir vorliegende Schokolade besteht aus 80% Grenada Kakao, ist also wesentlich bitterer als der ausgehärtete Zuckerbrei aus dem Supermarkt.

 

Duft und Optik: So dumm das jetzt klingt: Der Duft ist sehr schokoladig, mehr wie Schokoladenpulver für echte heiße Schokolade (kein Nesquick oder so) als der recht weiche, süße Geruch der diversen Standardmarken. Die Tafel ist wesentlich dünner und aufgrund des hohen Schokoladengehalts härter als gewöhnliche Tafeln und hat ein ausgesprochen ansprechendes, kunstvolles, passendes Dekor auf der Oberseite, Herr Chocolatist, meine Hochachtung! Was für ein Dekor das ist, wird aber nicht verraten, schaut es euch am Besten selbst an.

Aber nun zum wichtigsten Punkt:

Geschmack: Wer bisher nur reguläre Schokolade probiert hat, wird von der Intensität des Schokoladengeschmacks überrascht sein. Das ist Schokolade, wie sie früher einmal war, ohne Milchpulver, übermäßig Zucker und andere Zutaten, die man sonst so findet. Ich denke, sie eignet sich deshalb auch nicht zum riegelweisen Verzehr oder gar Binge-Eating, das wäre geradezu ketzerisch, sondern sollte in kleinen Stücken zum Kaffee oder Tee gereicht, oder einfach nur für sich in ebenfalls kleinen Stücken langsam genossen werden. Persönlich empfehle ich sie zu Espresso.

Insgesamt also ein optisches und geschmackliches Kunstwerk der feinsten Sorte und ideal als Präsent des Herren an die Dame, oder auch umgekehrt, für den Nachmittagstee oder einfach so zum genießen und dabei von Abenteuern in vergessenen Städten in den Dschungeln Lateinamerikas zu träumen.

 

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