Rezension: Feline & Strange – Truths

Beim schreiben dieser Rezension ist mir aufgefallen, dass ich bisher noch nie Feline & Strange und nur einmal auf eine ihre Veranstaltungen hingewiesen habe, und das ist wirklich eine Sünde und ich gelobe Besserung. Aber nun zur Rezension:

Truths ist das Nachfolgealbum zu Lies, das ich sehr genossen und nicht rezensiert habe.

Hier der Teaser zu Lies:

und das is der Teaser zu Truths:

Ja, das Album kommt im März, ich durfte es jetzt schon hören.

 

Aber nun zur Rezension von Truths:
Truths ist ein weiterer Beweiß dafür, was für eine besondere Gruppe Feline & Strange sind. Das fängt schon damit an, dass man ihren Stil nur schwer defineren kann und das Album ausgesprochen abwechslunsgreich ist.

Truths bietet so viel: Dark Cabaret, Stücke, die zum Soundtrack von Stummfilmklassikern wie Metropolis und  Das Kabinett des Doktor Caligari passen würden. Ich gehe außerdem davon aus, dass man zu einigen der Stücke sehr gut Walzer oder einen ähnlichen Tanz in entsprechendem Ambiente tanzen könnte, aber da ich mich erfolgreich vor jedem mir angebotenen Tanzkurs gedrückt habe, kann ich das nicht vollständig beurteilen.

Es finden sich energiegeladene Stücke, Balladen und melancholische Stücke aber selbst bei dieser Abwechslungsreichheit bleibt ein Faktor konstant: Die Stimme der Frontfrau. Feline hat eine ganz fantastische Stimme, wunderschön, kraftvoll und mit sehr hohem wiedererkennungswert. Ich könnte ihr wahrscheinlich zuhören wie sie das Telefonbuch vorsingt.

Truths ist außerdem extrem vielschichtig. Ich habe es in der vergangenen Woche jeden Tag angehört (mehrfach) und jedes Mal entdecke ich neue Feinheiten, sei es in den Texten, im Arranegement oder im Klangbild. Lies ist ein Kunstwerk auf so vielen Ebenen und es ist wirklich schwer zu beschreiben, welche Qualität die Musik hat, eben weil sie so abwechslunsgreich und einzigartig ist. Ich kann es jedem Steampunk, 20er Jahre Fan, Stummfilm-Freund und generellem Liebhaber von Musik weit ab vom Mainstream ans Herz legen.

 

9 von 10 Zeppelinen und es sind nur deswegen nicht 10, weil es nicht die Musik ist, zu der ich tanzen kann.

 

PS: Das nächste Mal könnt ihr übrigens Feline and Strange auf dem SteamBall III in Berlin am 5. Mäz 2016 bewundern!


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