• Category Archives Kunst
  • Die Zukunft von damals, wie wunderbar Retro!

    Auf Arte (einem der wenigen Sender, die man noch sehen kann), gibt es folgende Dokumentation über das Bild der Zukunft, wie man es sich in den 1960ern vorstellte, in der Mediathek zu sehen.

    Da die netten Leute von Arte so freundlich sind, einen Code Zur Einbindung auf eine Website zur Verfügung zu stellen, kann ich die Doku hier sogar zum Besten geben. Bitte schaut sie euch an, sie ist wirklich hervorragend und ausgesprochen unterhaltsam. Ganz besonders deswegen, weil wir uns ja inzwischen in der Zeit befinden, von der damals geredet wurde.
    Also. zurücklehnen und genießen:

    Und wenn ihr gerade keine Zeit habt, dieses Gif aus Raumpatrouille Orion fasst den Inhalt auch ganz gut zusammen (auf den Tanz im Hintergrund achten):

    Raumpatroullie Orion Tanz


  • Non-Euclidean Æthercast – Interview mit Mia Steingräber und Judith Vogt

    Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, Mia Steingräber, Illustratorin Extraordinaire, und Judith Vogt, Wortschmiedin par excellence, gemeinsam mit einem ganzen anderen Rudel ausgesprochen interessanter Leute auf einer Party zu treffen, Mias Sommerfest um genau zu sein.

    Abgesehen davon, dass das das beste Sommerfest war, an dem ich seit ca. 25 Jahren teilgenommen habe, hatte ich außerdem die Gelegenheit, mit den beiden Damen ein Interview zu führen.

    Wir sprachen zunächst über das Projekt Die Grüne Fee, Groschenheftgeschichten in der Welt der Zerbrochenen Puppe, kamen dann aber schon bald auf weitere Projekte rund um die Zerbrochene Puppe, aber hört selbst.

    Die Musik im Hintergrund ist übrigens live von Sober Truth, geht mal auf deren Facebook Seite und gebt ihen etwas Liebe.

     

    Und hier noch zwei optische Eindrücke von der Grünen Fee:

     

    Grüne_Fee

     

    20160822_183053

     

     

    Wie im Interview bereits angemerkt, wer Interesse hat, kann die Grüne Fee direkt über Judith Vogts Homepage beziehen, kostet lediglich 2,50 € und lohnt sich!

    Und wenn ihr noch mehr Illustrationn von Mia Steingräber bewundern wollt, und wieso solltet ihr das auch nicht, hier gibt es ihre Werke gleich zweimal:

    Facebook

    DeviantArt

     

     

     


  • Wave Gothik Treffen 2016 Teil 2 – Im Museum

    Der Samstag des Wave Gotik Treffens war ziemlich kalt, regnerisch und windig, weshalb wir uns auf Veranstaltungen in Gebäuden beschränkten. Das war allerdings alles andere als langweilig, da eine ganze Reihe Museen in Leipzig spezielle Führungen für Besucher des Wave-Gotik-Treffens anboten.

    Wir haben uns dann speziell zwei Museen angesehen: Das Museum für Druckkunst und das Ägyptische Museum. Beide sehr empfehlenswert und sehr unterschiedlich, sowohl was Thematik als auch Aufmachung angeht. Das Museum für Druckkunst ist tatsächlich eine Traditionsdruckerei, die nach deren Schließung zum Museum umfunktioniert wurde. Die Angestellten des Museums sind teilweise ehemalige Druckermeiser aus der Druckerei die ihr Handwerk natürlich immernoch verstehen, die Machinen bedienen können und auf noch so detaillierte Fragen eine Antwort wissen. Außerdem ist das ganze Museum allein aufgrund der Mechanik der alten Druckmaschinen sehr steampunkig:

    Das Ägyptische Museum hingegen ist ein klassisches Museum, wie man es sich vorstellt und die Exponate lassen sich auch hier sehen. Der Professor, der die Führung für eine ganze Horde Gothics gemacht hat (das jeweilige Stockwerk, in dem wir uns aufhielten war gefüllt mit schwarzen Gestalten), hat nicht nur die Führung interessant und unterhaltsam gestaltet sondern auch sämtliche Fragen der Gäste ausführlich beantwortet. Außerdem hat er mein Interesse am Alten Ägypten, dem ich seit 1996 fast nicht mehr nachgehe, neuen Auftrieb gegeben.
    Die Details über das altägliche Leben der Ägypter und ihre wahrscheinliche Weltsicht allein…
    Auch hier einige Bilder:

    This gallery contains 22 photographs in all as  20160515_130806 photograph etc.

  • Wave Gothik Treffen 2016 Teil 1 – Friedhofsgeflüster

    Wie sehr kann man als Goth eigentlich Klischees erfüllen? Versuchen wir es doch gleich mal richtig und gehen auf dem WGT auf eine Friedhofsführung der besonderen Art…
    Nach acht Jahren habe ich es mal wieder auf das WGT geschafft und da die Wettervorhersage für Samstag und Sonntag nicht so gut aussah habe ich die Gelegenheit zu möglichst viel Open Air Aktivität am Freitag (den 13.!) genutzt und war auf der Friedhofsgeflüster-Führung von Dr. Anja Kretschmer, die mir freundlicher Weise gestattet hat, ein Teil der Führung mitzuschneiden.
    Friedhofsgeflüster war in jeder Hinsicht gelungen. Frau Dr. Kretschmer erklärt darin verschiedene Trauergebräuche, Aberglauben und wie man sich vor Untoten und vielleicht rachsüchtigen Geistern schützt. Dabei spielt sie selbst die Rolle einer Erbschleicherin trauernden Witwe und webt die Lebensgeschichte ihrer Rolle mit in die Geschichten ein, die sie während der Führung erzählt.

    Ganz famose und stimmungsvolle Friedhofsunterhaltung, nicht nur für die Angehörigen der schwarzen Szene und durchweg empfehlenswert.

    Die Führung hatte auch großen Zulauf, wie man auf diesen Bildern sehen kann:

     

     

    Und hier nun Auszüge aus der Führung, d.h. Gruseliges und über den Umgang mit Wiedergängern von Dr. Anja Kretschmer, mit freundlicher Genehmigung (Hintergrundmusik von Purple Planet Music):

     


  • Steamtropolis Himmelfahrt 2016 – Teil 1: Gallerie

    Am vergangenen Himmelfahrtstag fand in der Matrix in Bochum das schon fast zur Tradition gewordene Steamtropolis statt. Ich war auch dieses Mal als Leser im Lesecafé dabei, was meine Zeit fürs Fotos schießen etwas eingeschränkt hat. Nichts desto trotz konnte ich zumindest beim Auftritt von Dale Rowles und La Frontera Victoriana mit dabei sein.

    Hier also einige der Bilder:

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  • Geosteam – Ein ganz famoser Steampunk Truetype Font

    Mein lieber Freund der Illustrator Georgie Retzer hat einen Steampunk Truetype Font namens Geosteam entworfen:

     

    geosteam

    Den Font gibt es auf DeviantArt zum kostenlosen Download, vorausgesetzt, ihr nutzt den für nicht-kommerzielle Zwecke. Zum Entwurf von Visitenkarten, Flyern und Postern für Veranstaltungen ist er aber jederzeit verwendbar.

    Also: Nicht lange warten, runterladen und Schriftstücke entwerfen!


  • Lovecraft Picture Show “The Colour out of Space“ – Ein Projekt aus Berlin

    Was die künstlerische Aktivität in Sachen Cthulhu Mythos in Deutschland angeht, ist ja in letzter Zeit einiges geboten. Ich habe ja schon u.a. The Dreamlands, Die Farbe aus dem Weltall (beides Filmproduktionen) und Arkham Insiders hier und auf meinem englischen Parallelblog vorgestellt. vorgestellt.

    Bezüglich Die Farbe aus dem Weltallkommt jetzt auch schon wieder die nächste künstlerische Aktion und das ist dieses Mal ganz etwas besonderes und ungewöhnliches:

    Ein multimediales Comic-Musik-Kunstprojekt mit Lovecrafts Geschichte als Hintergrund! Sehr ambitioniert, die Leute hinter dem Projekt haben sich viel vorgenommen.

    Also, liebe Kultisten und Lovecraft Fans, das Projekt könnt ihr hier unterstützen, ich bin mir sicher, verschiedene Große Alte stehen auch hinter der Aktion.

    cthulhu__s_seal_of_approval_by_hwango-d4rc81x.png

     

     

    Sigel (c) hwango, fair use.

  • Rezension – Steampunk: Jule Vernes Erben und Ihre fantastischen Maschinen

    Die Tage bekam ich eine mal wieder eine Aethernachricht, ob ich nicht ein Buch rezensieren wollte, mit dem Titel Steampunk: Jule Vernes Erben und Ihre fantastischen Maschinen. Ich teilte dem netten Herrn mit, dass ich nur noch in Ausnahmefällen rezensiere, es aber gerne featuren würde und dafür ein kurzes Expose und einige Bilder benötigte.
    Die Antwort kam prompt, und nach dem ich im Expose las, dass der Autor kein geringerer als mein Freund Dan Aetherman, a.k.a. The Chocolatist, war die Sache natürlich klar: Ich mache eine Ausnahme.

    Autorenfoto_Klein

    Hier also die Rezension:

    Vom Titel her könnte man natürlich darauf schließen, das Dan zu einem Rundumschlag über die Steampunkszene ausholt, aus gegebenen Gründen vielleicht mit Focus auf die Schweiz. Dem ist aber nicht so. Ein besserer Titel wäre gewesen: Steampunk: Dan Aetherman and Friends geben sich die Ehre.

    Nach einer kurzen und ziemlich präziesen Einführung darüber, was Steampunk ist, widmet sich Steampunk: Jule Vernes Erben und Ihre fantastischen Maschinen dem Tagesablauf des Herrn Aetherman in seinem persönlichen Steampunkuniversum.

    Ziemlich bildgewaltig werden seine Kreationen in Szene gesetzt, jede mit ihrer eigenen Geschichte und, wie man bald merkt, im unverkennbaren Stil Dan Aethermans. Zwischendrin geben sich bekannte Gesichter der Steampunkszene wie MADmoiselle Méli H und Herr Steampunker die Ehre, dies ändert aber nichts daran, dass The Chocolatist mit seinen Kreationen im Mittelpunkt des Buches steht.

    Besonders schön zum Abschluss ist die Anleitung Herrn Aethermans, zum Bau eines eigenen kleinen Steampunk Gadgets. Für den einen oder die andere ist dies vielleicht der Einstieg, selbst ein Baumeister wie Dan Aetherman zu werden.

    Insgesamt ein ausgesprochen schöner Bildband, der es schafft, obwohl der Focus klar auf den Werken des Autors liegt, charmant und schön zu sein und nicht als Eigenwerbung rüber zu kommen.

    8 von 10 Zeppelinen (andere Künstler und/oder ein anderer Titel hätten schon sein müssen).

    Hier noch ein paar großartige visuelle Eindrücke aus Steampunk: Jule Vernes Erben:

     


  • Longitude Punk’d – Eine Steampunkausstellung in London

    Reisen ist bei mir gerade nicht drinne, nicht einmal in meine Heimat Großbritannien, da ist es schön, wnn man Freunde hat, die Reiseimpressionen mitbringen, vor allem aus Großbritannien.

    Mein lieber und langjähriger Freund Kai war neulich einige Zeit in London und hat sich unter anderem eine Ausstellung mit dem Titel Longitude Punk’d angesehen und mir umfangreiches Bildmaterial zur Verfügung gestellt.

    Alle Bilder © K.U. Hasselschmidt, mit freundlicher Genehmigung.

     


  • Das Mechanische Corps – Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien

    Meine verehrten Leser, Berlin scheint sich zur Kulturhauptstadt der deutschen Steampunkszene zu mausern, jedenfalls bekomme ich den Eindruck, wenn ich mir ansehe, was dort alles auf permanenter Basis geboten wird, und jetzt noch eine Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien hinzu:

    Die Ausstellung bezieht sich auf eine umfassende kulturelle Tendenz. Am Beginn des 21. Jahrhunderts mit einer extremen Beschleunigung und Erweiterung der Informationsdichte und globalen Kommunikation, zeigt sich in den bildenden Künsten, in Mode und Design, in Literatur und Film, in Comic und Pop ein ästhetischer Rückgriff auf die Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Allenthalben entdeckt man Verweise auf die Welt Jules Vernes. Dieses in die Vergangenheit verweisende Element stellt ein Paradoxon dar. Auf der einen Seite miniaturisiert sich die technische Welt und Nanowissenschaften und autonome Maschinen werden immer sicherer als zukünftige dominante Entwicklungen betrachtet.

    Auf der anderen Seite schlüpfen Protagonisten wie die Steam-Punks in nostalgische Hüllen und Künstler bauen mit großem Aufwand schwere mechanische Geräte in Handarbeit. Auf Pariser Modenschauen fahren analoge Dampflokomotiven mit Pullmann Wagons ein, Set- Designs wie die von James Bond lassen Assoziationen zu und auch der neuste Science- Fiction-Film „Prometheus – Dunkle Zeichen“ (Regie: Ridley Scott) verwendet ein äußeres Raumschiffdesign, das an das genietete U-Boot Kapitän Nemos erinnert.

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    Mit der Ausstellung wollen die Kuratoren Peter Lang und Christoph Tannert dieses Paradoxon der zivilisatorischen Entwicklung kritisch untersuchen. Was führt zu dieser Entwicklung, was steht dahinter? Dabei beziehen sie sich auf Bereiche der Hochkultur als auch der Massen- und Fan-Kultur bis hin zur Mode. Bekannte KünstlerInnen stehen neben Art-Brut-Künstlern und den Werken junger Spezialisten.
    Die Begeisterung für das Mechanische ist ungebrochen. Und wenn der Film „Die Reise zum Mond“ des französischen Filmpioniers Georges Méliès aus dem Jahr 1902 gerade eine Rekonstruktion und begeisternde Neuaufführung erfährt, verstärkt das den gesamten Drift heutiger avantgardistischer Bewegungen ins scheinbar langsamere Gestern. Was sagt uns das über unsere gesellschaftliche Entwicklung? Wohin gehen die zivilisatorischen Abenteuer?
    Peter Lang / Christoph Tannert
    Kuratorische Assistentin: Miriam Barnitz
    Die Ausstellung „Das Mechanische Corps. Auf den Spuren Jules Vernes“ findet statt im Schauraum des Künstlerhauses Bethanien, Kottbusser Str. 10, 10999 Berlin-Kreuzberg vom 5. Juni bis 3. August 2014. Eröffnung ist am 5. Juni 2014.
    Zur Eröffnung spielen „Sons of Kemet“ (London) / http://sonsofkemet.com

    KÜNSTLERHAUS BETHANIEN
    A T E L I E R S U N D B Ü R O S : K o h l f u r t e r S t r a ß e 4 1 –4 3
    1 0 9 9 9 B e r l i n
    S C H A U R A U M : K o t t b u s s e r S t r a ß e 1 0
    TEL: +49 (0)30 616 903 0
    FAX: +49 (0)30 616 903 30
    info@bethanien.de
    www.bethanien.de

    Das Mechanische Corps. – Auf den Spuren von Jules Verne

    KÜNSTLERLISTE (09. Mai 2014)
    Yoshi Akai
    ATAK
    Roland Boden
    Jean-Pierre Bouvet
    James Capper
    Wendy Esmeralda Castillo
    Jos de Vink
    Stefan Fahrnländer
    Eric Freitas
    Roland Fuhrmann
    Andreas Gerth
    Gregor Hildebrandt
    Karl Hans Janke
    Thomas Kellner
    Yunchul Kim
    Alicja Kwade
    Peter Langer
    Via Lewandowsky
    Florian Mertens
    Gustav Mesmer
    Moebius
    Richard „Doc“ Nagy
    Nik Nowak
    Donna Ong
    Panamarenko
    Michael Sailstorfer
    Alexander Schlesier
    Henrik Schrat
    François Schuiten
    Amanda Scrivener
    Steam Noire
    Haruo Suekichi
    Philip Topolovac
    Gerard van Lankveld
    Brecht Vandenbroucke
    Viron Erol Vert
    Takashi Watabe
    Bert Wrede
    Ralf Ziervogel