• Category Archives Kunst
  • Der Chocolatist präsentiert sein Werk

    Der Chocolatist beweist einmal mehr, dass er ein wirkliches Multitalent und eine Persönlichkeit unserer Szene ist, auf die man nicht verzichten will.

    Seine Schokoladenkreationen habe ich ja bereits an anderer Stelle hier im Blog präsentiert, jetzt habe ich das ausgesprochene Vergnügen, eine Übersicht über sein Kunsthandwerk zu geben. Hierzu hat der Chocolatist ein Ætherbuch zusammengestellt,ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

    Außerdem hoffe ich, dass auch andere jetzt aufgrund ihres eigenen mangelnden handwerklichen Talents mit ihrem Schicksal hadern. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid.


  • Eine Steampunk-Arztpraxis

    Irgendwo südlich des Mains, mehr darf ich nicht verraten, ist gerade ein Arzt dabei, seine Praxis, oder zumindest ein Zimmer, immer mehr auf Steampunk zu trimmen.
    Es tut mir wirklich sehr leid, hier nicht den Namen der Praxis preisgeben zu dürfen, der gute Herr Doktor hat mich allerdings darauf hin gewiesen, dass er jetzt schon kaum noch Termine frei hat und zusätzliche Werbung die Situation nicht verbessern würde.
    Wie dem auch sei, hier sind einige Eindrücke aus der Praxis (alle Bilder © Claudius von Buren, mit freundlicher Genehmigung):
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    Ich finde es ganz phantastisch, dass Steampunkelemente hier in eine Arztpraxis Einzug finden, eine perfekte Verbindung aus Kunst und Nutzen, ganz hervorragend also im steampunkigen Geiste umgesetzt.

    Außerdem erhält hier eine Arztpraxis eine wirklich sehr spezielle persönliche Note, die sicher auch bei den Patienten einen guten Eindruck hinterlässt. Insofern ist Her von Buren gewisser Maßen als Steampunkevangelist tätig. Hervorragende Arbeit auf mehreren Ebenen zugleich!

     


  • Künstlervorstellung: Georgie Retzer

    Nachdem meine Wiener Freunde in Sachen EuroSteamCon wirklich einiges auf die Beine stellen und jetzt auch die Webseite eurosteamcon.at haben, muss ich hier doch mal einige österreichische Steampunks vorstellen. Ich mache also da weiter, wo ich mit SteamHeart aufgehört habe.

    Den Anfang macht Georgie Retzer, den ich tatsächlich auch persönlich kenne und der u.a. für das wunderschöne Logo der österreichischen EuroSteamCon-Seite verantwortlich ist.

    Georgie Retzer, professionell ganz einfach Illustrator Georgie Retzer, ist ausgebildeter Bildhauer! Er hat Bildhauerei an der Akademie d. bildenden Künste Wien, Meisterklasse Pistoletto, studiert.

    Als ich das erfahren habe, war ich erst mal ziemlich beeindruckt.

    Georgie sagt über sich sich:

     

    Ich habe Herrenkleidermacher gelernt und begann gleich nach meinem Lehrabschluss mein Kunststudium. Nach meinem Diplom im Jahr 2000 arbeitete ich in der Druckereibranche, Softwarebranche, hatte einen kleinen Hexenladen und war als freier Marktfahrer für „mineralogische Seltenheiten“ auf Mittelaltermärkten unterwegs.

    Steampunkrelevantes:

    Nachdem ich jahrelang in der Mittelalterszene aktiv war entdeckte ich 2007 das Genre Steampunk für mich und merkte das ich mich da recht wohl fühlte. Ich begann technisch anmutende Bilder zu zeichnen und gestalten und steigerte mich so von Arbeit zu Arbeit.

    Einige seiner Werke kann man hier begutachten:

    Logodesign für http://floridasteampunksociety.com, speziell für deren Event, http://fav.me/d4ng96q. Mehr gibt es auch in Georgies Gallerie auf DeviantArt.

    Aber das Sahnehäubchen seines Schaffens ist sicherlich die Ehre, das Cover der Anthologie von Feuer und Dampf: Spiegelwelten 2 zur Verfügung stellen zu dürfen:

    Cover: Von Feuer und Dampf

    Und wenn jetzt alles gut geht, kommen hier jetzt noch einige weitere Namen aus der österreichischen Steampunkszene zu Wort.

     


  • Composite Reality – Die Kunst von Dimitri Zaitsev

    Ich hatte Dimitri Zaitsev ja schon weiter unten im Artikel über den Vortrag erwähnt, hier nun sein ganz spezielles Feature.

    Dimitri ist LARP Spieler/Organisator mit Schwerpunkt auf Post-Apocalypse, wenn ich das richtig in Erinnerung habe und digitaler Künstler, der einiges vorzuweisen hat. Hier zum Beispiel sein Werk Atlantic Web:

    Atlantic Web © Dimitri Zaitsev
    zur Vergrößerung anklicken, bitte.

     

    Ich lege jedem ans Herz, die dazugehörige Internetpräsenz zu besuchen.

    Dmitri hat eine ganze Sammlung hervorragender digitaler Kunstwerke und digital bearbeiteter Fotografien, die sein Können bezeugen. Sein Gesamtwerk umfasst so unterschiedliche Themenbereiche wie Portraits, Gameworld Designs und apokalyptische Motive.
    Und: Nehmen Sie sich bitte  Zeit, wenn Sie die Gallerien bewundern. Ein Kurzbesuch ist einfach nicht ausreichend.

     


  • Romantic Heart’n Festival auf Gut Vogelsang

    Es bewegt sich wirklich was in Sachen Steampunk in Deutschland, nach dem kürzlich statt gefundenen Aethercircus steigt Ende Mai gleich ein weiteres:

    rohefe2013_teaser

    Geheimnisvolle Gemäuer, neblige Parkanlagen und knorrige Bäume. Das Herrenhaus Vogelsang verzaubert Besucher schon seit seinem Bau zur Zeit der Deutschen Romantik im 19. Jahrhundert und schafft eine perfekte Kulisse für das einzigartige „RomanticHeart´n Festival“ Besucher erfahren eine Zeitreise in die Epoche der Sehnsucht und Leidenschaft, lassen sich vom Charme des Herrenhauses gefangen nehmen, genießen Lyrik und Schönheit in verschiedensten Formen. Die abenteuerliche Umgebung und das anspruchsvolle Programm aus Shows, Theater, Lyrik und Installation versprechen ein besonderes, sich entfaltendes Festivalerlebnis angelehnt an STEAMPUNK.

    Näheres dazu auf der Website.


  • Those who dream by Day – Edgar Allan Poe Ausstellung in Berlin

    In der Strychnin Gallery in Berlin findet ab dem 15. März eine Ausstellung zum Leben und Werk von Edgar Allan Poe statt:

    Edgar Allan Poe

     „Those who dream by day“, öffnet ihre Türen am 15. März in der Strychnin Gallery, um die Vorstellungskraft und Lebenswerke Edgar Allan Poes zu zelebrieren.

    Dieser mysteriöse Mann, dessen Leben kurz und reich an Tragik war, lässt einige der am meisten bewunderten, Fragen aufbringenden und einflussreichsten literarischen Werke zurück.

    Noch zu Lebzeiten wurden seine Werke geächtet und stets prüfenden Blicken ausgesetzt. Viele leugnenden sogar seine Publikationen zu lesen. Wie dem auch sein, die Öffentlichkeit hatte damals noch nicht bemerkt, dass Poe seiner Zeit weit voraus war. Er war ein Pionier des Düsteren, des Makaberen, als auch dem Rätselhaften und pflasterte damit den Weg für viele folgenden Autoren und deren Detektivgeschichten.

    Nach seinem absehbaren Selbstmord am 3. Oktober 1849, stieg Poes Bekanntheit an, insbesondere durch die französischen avant-garde Schriftsteller und Künstler des späten 19.Jahrhunderts. Letzt endlich verstanden und würdigten viele die psychologische Tiefe, welche er durch seine Betonung als auch Neugierde für das Dunkle, Fantasievolle und Sonderbaren, Klage mitteilte. Viele von ihnen waren nicht nur fasziniert von seinem genialen Verstand, sondern sehnten sich danach den Ursprung seiner Inspiration als auch die Hintergründe seine Werke zu verstehen.

    Nach geraumer Zeit hofften so mehr und mehr berühmte Künstler mit ihm in Verbindung gebracht zu werden und ahmten hierfür sogar seine Schrift in visuellen Medien nach.

    Die Strychnin Gallery möchte die Bewunderung für Poe wieder herstellen und so wurde die Idee zu „Those who dream by day“ geboren. Eine Hand voll internationaler Künstler wurde, zusammen mit jeweils einer von Poes inspirierenden Kurzgeschichte, hierfür zusammengerufen. Die gezeigten Werke werden die Interpretation und die persönliche Verbindung des Künstlers zu dessen ausgewählter Geschichte offenbaren. Dies wird die Wände der Galerie zu einer visuellen Bibliothek der Vermächtnisse von Edgar Allan Poes machen.

    Mitwirkende Künstler werden sein; David Hochbaum, Kathryn Carr, Daniel van Nes, Luisa Catucci, Bethany Marchman, Eliza Bolli, Joey Remmers, Yann Gobart, Akiza, Virginia Mori, Loredana Catania, Saturno Butto, Hara Katsiki, Danny van Ryswyk, Ufocinque, Lola, Leila Ataya, Robert Tirado, Nom Kinnear King, Nick Sheehy, Mandy Tsung, Saiko Kato und Chris Collins.

    Strychnin Gallery- Boxhagenerstr. 36, 10245 Berlin – www.strychnin.com – Contact: Alejandra Valencia: pr@strychnin.com


  • Herzlichen Glückwunsch, Herr Admiral!

    Mein Freund Admiral Ravensdale hatte kürzlich an einem Wettbewerb für Steampunk-Tüftler teil, bei dem verschiedene Meisterwerke dem Publikum vorgestellt wurden. Die Vorauswahl der eingesendeten Werke übernahm eine Jury, der so illustre Personen wie James Blaylock angehörten. Die so ausgewählten Stücke wurden dann im Æthernetz der Öffentlichkeit zur Abstimmung vorgestellt.

    Interessanter Weise hat weder ein Museum, noch ein dem Steampunk in irgend einer Form besonders nahe stehende Institution den Wettbewerb abgehalten. Es war vielmehr ein britisches Unternehmen für Rollläden.

    Aber ich schweife ab. Der Gewinner des Wettbewerbs ist kein anderer als der Herr Admiral , und das ist das Siegerstück:

     

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Admiral!

     


  • To Sail the Sky – Vom Feinsten!

    Als ich heute Morgen in meine Ætherbox schaute, hatte ich da eine Nachricht von Herrn Jack Moik, der mich auf sein jüngstes Kunstwerk hinwies, dieses hier:

    To Sail the Sky © Jack Moik (a.k.a Jacklionheart

     

    Ich bin begeistert und sprachlos. Eine attraktive Dame an der Reling eines Schiffes und ein Zeppelin ist auch noch mit im Bild! Blick und Gesichtsausdruck der Dame sind sehr interessant. Ist das der Beginn einer Affäre oder sagt dieser Blick „Du hast mich hier nicht erwartet, nicht wahr?“ oder steckt da etwas ganz anderes dahinter. In jedem Falle ist dieses Bild der Anfang (oder das Ende?) eines Abenteuers. Und wo ich gerade bei Abenteuern bin:

     

    Ich wünsche allen meinen Lesern ein hervorragendes, spannendes 2013 mit Happy End!

     


  • Steampunk Lifestyle – Ein ganz hervorragendes Projekt

    Herr Hobbyt von Hobbytografie hat ein Projekt: Er möchte den Steampunk Lifestyle in Deutschland dokumentieren und in einem Bildband umsetzen. Aber bevor ich hier große Reden schwinge, soll es doch der Photograph selbst erklären:

    Ganz famose Idee! Wäre ja gelacht, wenn wir das nicht gemeinsam hin bekommen würden.Also, alle zu Steampunk Lifestyle auf Startnext gehen und erst mal Fan werden, danach heftig spenden und vielleicht sehen wir uns ja alle im Bildband wieder, so wie es dieser Herr wahrscheinlich tun wird:

    Klick mich!