• Category Archives Steampunk
  • Steamtropolis am 01. April 2017 in der Werk°Stadt Witten

    Es ist mal wieder soweit! Eine der langlebigsten und häufigsten Steampunk-Veranstaltungen Deutschlands öffnet am 01.04.2017 erneut seine Tore: Das Steamtropolis unter der Federführung von Funkelglanz Events. Dieses Mal werde ich mal wieder alles daran setzen, selbst vor Ort zu sein (was ich am zweiten Tag als Mitglied des Viktorianischen Lesezirkels sowieso sein werde) aber vor allem geht es mir um die Party am 01.04., weil: Da spielt Victor Sierra und Captain Bob und seine Crew sind meine erklärte Lieblings-Steampunkband. Hier ein Vorgeschmack:

    Der Rest des Programms bürgt ebenso für Qualität, seht es euch selbst an:

     

     

    Also, Steampunks des fernen Westens und Umgebung! Auf auf zum Steamtropolis nach Witten!


  • Rezension – Die Verlorene Puppe

    Nach Die Zerbrochene Puppe und der Anthologie Eis und Dampf kommt mit Die Verlorene Puppe das dritte Werk des Autorenehepaares Judith und Christian Vogt, das im Eis und Dampf Universum angesiedelt ist.
    Ich habe mich schon lange auf das Buch gefreut (siehe auch das Podcast Interview mit Judith Vogt und Mia Steingräber weiter unten) und wurde nicht enttäuscht.
    Bevor ich aber darauf eingehe, was ich an Die Verlorene Puppe gut fand, erst mal die zwei Dinge, die mir nicht gefallen haben (das eine davon zunächst):

    • Ich fand den Ich-Erzähler einfach unsympathisch und nervig
    • Dass das ganze in einem Luftschiff-Zirkus startet, hat mir den Einstieg erschwert. Das mit dem Zirkus erübrigt sich im Laufe der Handlung auf mehr als eine Weise, aber da ich Zirkussen noch nie etwas abgewinnen konnte und ich den Zirkus Apocalástico sehr irritierend fand, war der Einstieg in die Geschichte leider etwas zäh und holprig.

    Aber jetzt zu den Dingen, die mir gefallen haben, und die überwiegen bei weitem:

    Puppe_Cover2

     

    Die Verlorene Puppe bietet eine ganze Menge, was die geneigte Leserschaft bei Laune hält, unabhängig davon, ob sie Steampunkfans sind oder nicht:

    • Die Geschichte ist fesselnd und es passiert wirklich ständig etwas. Es wird nie langweilig.
    • Die Welt, die bereits durch Die Zerbrochene Puppe und Eis und Dampf entworfen wurde, wird weiter ausgebaut und zwar von einem massiven Zuwachs der Geographie bis hin zu verschiedenen faszinierenden Details was die bereits bekannten Länder und deren Kultur und Technik angeht.
    • Alle Charaktere, denen man begegnet sind glaubhaft und einfach sehr menschlich (obwohl sie genau das vielleicht gerade nicht sind, aber ich werde hier nichts verraten).
    • Es werden Kulturen vorgestellt, die es bisher in noch kein einziges Steampunk-Buch geschafft haben, soviel ich weiß. Damit hat Die Verlorene Puppe wirklich etwas einmaliges. (Besonders gelungen fand ich ja [Achtung! Insiderwitz!] wie die Azteken ihre Nordgrenze sichern!)
    • Die andere Geschichte, die über Logbucheinträge zu Beginn jedes Kapitels erzählt wird, führt nochmal zu mehr Spannung und hat mich zu Spekulationen über den Verlauf der Handlung gebracht, die komplett falsch lagen.
    • Nichts ist so wie es zunächst scheint. So viele Geheimnisse, Wendungen und Überraschungen, man kommt aus dem Staunen kaum heraus und fragt sich, was für Gedankengänge die Autoren hatten (und ob sie ein Whiteboard mit den Handlungssträngen zuhause haben).

    Also, eine fesselnde Geschichte vor einem faszinierenden Hintergrund, unerwartete Wendungen und jede Menge Geographie, die es zu Entdecken gilt.

    Ich kann Die Verlorene Puppe Steampunks und Weltenentdeckern aller Art nur wärmsten ans Herz legen.

    Sieben von Zehn Stufenpyramiden (währen mehr geworden, wenn ich mich am Anfang nicht so schwer getan hätte)

     

    Ach ja, eines noch: Ich dachte mir von Anfang an, dass da etwas mit dem Mammut nicht stimmen konnte, da wurde ich am Ende also gar nicht überrascht.

    Die Verlorene Puppe gibt es hier beim Uhrwerk Verlag.


  • Non-Euclidean Æthercast – Interview mit Mia Steingräber und Judith Vogt

    Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, Mia Steingräber, Illustratorin Extraordinaire, und Judith Vogt, Wortschmiedin par excellence, gemeinsam mit einem ganzen anderen Rudel ausgesprochen interessanter Leute auf einer Party zu treffen, Mias Sommerfest um genau zu sein.

    Abgesehen davon, dass das das beste Sommerfest war, an dem ich seit ca. 25 Jahren teilgenommen habe, hatte ich außerdem die Gelegenheit, mit den beiden Damen ein Interview zu führen.

    Wir sprachen zunächst über das Projekt Die Grüne Fee, Groschenheftgeschichten in der Welt der Zerbrochenen Puppe, kamen dann aber schon bald auf weitere Projekte rund um die Zerbrochene Puppe, aber hört selbst.

    Die Musik im Hintergrund ist übrigens live von Sober Truth, geht mal auf deren Facebook Seite und gebt ihen etwas Liebe.

     

    Und hier noch zwei optische Eindrücke von der Grünen Fee:

     

    Grüne_Fee

     

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    Wie im Interview bereits angemerkt, wer Interesse hat, kann die Grüne Fee direkt über Judith Vogts Homepage beziehen, kostet lediglich 2,50 € und lohnt sich!

    Und wenn ihr noch mehr Illustrationn von Mia Steingräber bewundern wollt, und wieso solltet ihr das auch nicht, hier gibt es ihre Werke gleich zweimal:

    Facebook

    DeviantArt

     

     

     


  • Wave Gothik Treffen 2016 Teil 2 – Im Museum

    Der Samstag des Wave Gotik Treffens war ziemlich kalt, regnerisch und windig, weshalb wir uns auf Veranstaltungen in Gebäuden beschränkten. Das war allerdings alles andere als langweilig, da eine ganze Reihe Museen in Leipzig spezielle Führungen für Besucher des Wave-Gotik-Treffens anboten.

    Wir haben uns dann speziell zwei Museen angesehen: Das Museum für Druckkunst und das Ägyptische Museum. Beide sehr empfehlenswert und sehr unterschiedlich, sowohl was Thematik als auch Aufmachung angeht. Das Museum für Druckkunst ist tatsächlich eine Traditionsdruckerei, die nach deren Schließung zum Museum umfunktioniert wurde. Die Angestellten des Museums sind teilweise ehemalige Druckermeiser aus der Druckerei die ihr Handwerk natürlich immernoch verstehen, die Machinen bedienen können und auf noch so detaillierte Fragen eine Antwort wissen. Außerdem ist das ganze Museum allein aufgrund der Mechanik der alten Druckmaschinen sehr steampunkig:

    Das Ägyptische Museum hingegen ist ein klassisches Museum, wie man es sich vorstellt und die Exponate lassen sich auch hier sehen. Der Professor, der die Führung für eine ganze Horde Gothics gemacht hat (das jeweilige Stockwerk, in dem wir uns aufhielten war gefüllt mit schwarzen Gestalten), hat nicht nur die Führung interessant und unterhaltsam gestaltet sondern auch sämtliche Fragen der Gäste ausführlich beantwortet. Außerdem hat er mein Interesse am Alten Ägypten, dem ich seit 1996 fast nicht mehr nachgehe, neuen Auftrieb gegeben.
    Die Details über das altägliche Leben der Ägypter und ihre wahrscheinliche Weltsicht allein…
    Auch hier einige Bilder:

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  • Steamtropolis Himmelfahrt 2016 – Teil 1: Gallerie

    Am vergangenen Himmelfahrtstag fand in der Matrix in Bochum das schon fast zur Tradition gewordene Steamtropolis statt. Ich war auch dieses Mal als Leser im Lesecafé dabei, was meine Zeit fürs Fotos schießen etwas eingeschränkt hat. Nichts desto trotz konnte ich zumindest beim Auftritt von Dale Rowles und La Frontera Victoriana mit dabei sein.

    Hier also einige der Bilder:

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  • Geosteam – Ein ganz famoser Steampunk Truetype Font

    Mein lieber Freund der Illustrator Georgie Retzer hat einen Steampunk Truetype Font namens Geosteam entworfen:

     

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    Den Font gibt es auf DeviantArt zum kostenlosen Download, vorausgesetzt, ihr nutzt den für nicht-kommerzielle Zwecke. Zum Entwurf von Visitenkarten, Flyern und Postern für Veranstaltungen ist er aber jederzeit verwendbar.

    Also: Nicht lange warten, runterladen und Schriftstücke entwerfen!


  • Rezension: Feline & Strange – Truths

    Beim schreiben dieser Rezension ist mir aufgefallen, dass ich bisher noch nie Feline & Strange und nur einmal auf eine ihre Veranstaltungen hingewiesen habe, und das ist wirklich eine Sünde und ich gelobe Besserung. Aber nun zur Rezension:

    Truths ist das Nachfolgealbum zu Lies, das ich sehr genossen und nicht rezensiert habe.

    Hier der Teaser zu Lies:

    und das is der Teaser zu Truths:

    Ja, das Album kommt im März, ich durfte es jetzt schon hören.

     

    Aber nun zur Rezension von Truths:
    Truths ist ein weiterer Beweiß dafür, was für eine besondere Gruppe Feline & Strange sind. Das fängt schon damit an, dass man ihren Stil nur schwer defineren kann und das Album ausgesprochen abwechslunsgreich ist.

    Truths bietet so viel: Dark Cabaret, Stücke, die zum Soundtrack von Stummfilmklassikern wie Metropolis und  Das Kabinett des Doktor Caligari passen würden. Ich gehe außerdem davon aus, dass man zu einigen der Stücke sehr gut Walzer oder einen ähnlichen Tanz in entsprechendem Ambiente tanzen könnte, aber da ich mich erfolgreich vor jedem mir angebotenen Tanzkurs gedrückt habe, kann ich das nicht vollständig beurteilen.

    Es finden sich energiegeladene Stücke, Balladen und melancholische Stücke aber selbst bei dieser Abwechslungsreichheit bleibt ein Faktor konstant: Die Stimme der Frontfrau. Feline hat eine ganz fantastische Stimme, wunderschön, kraftvoll und mit sehr hohem wiedererkennungswert. Ich könnte ihr wahrscheinlich zuhören wie sie das Telefonbuch vorsingt.

    Truths ist außerdem extrem vielschichtig. Ich habe es in der vergangenen Woche jeden Tag angehört (mehrfach) und jedes Mal entdecke ich neue Feinheiten, sei es in den Texten, im Arranegement oder im Klangbild. Lies ist ein Kunstwerk auf so vielen Ebenen und es ist wirklich schwer zu beschreiben, welche Qualität die Musik hat, eben weil sie so abwechslunsgreich und einzigartig ist. Ich kann es jedem Steampunk, 20er Jahre Fan, Stummfilm-Freund und generellem Liebhaber von Musik weit ab vom Mainstream ans Herz legen.

     

    9 von 10 Zeppelinen und es sind nur deswegen nicht 10, weil es nicht die Musik ist, zu der ich tanzen kann.

     

    PS: Das nächste Mal könnt ihr übrigens Feline and Strange auf dem SteamBall III in Berlin am 5. Mäz 2016 bewundern!


  • Lärm, Dekadenz, Luftschiffpiraten – Steampunk Photoshoot in der Grotesque Absinth Bar

    Ihr wisst ja, wie das ist: Unholde treibt es ja immer an den Ort ihrer Untaten zurück und deshalb wahr ein ganzer Dampfkessel voller Steampunks mal wieder in der hervorragenden Grotesque Absinth Bar in Aachen zu Gange. Diesmal war es aber keine Lesung, sondern ein Photoshoot.

    Wir hatten jede Menge Spaß, wie man an diesem Bild sieht: Lasziv drapierte Damen im Vordergrund, direkt dahinter Menschen, die aus Flachmännern trinken… Unzucht… Sittenverfall… Friesische Luftschiffpiraten und Aetheragenten!

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    Außerdem hatten wir Gelegenheit für eine klitzekleine Life-Rollenspielszene, während wir Pläne über der Eis & Dampf Europakarte schmiedeten und Gelegenheit für allerlei Zweideutigkeiten in der Konversation hatten. Mit anderen Worten: Noch mehr Unzucht und Sittenverfall. Es wird wirklich Zeit, das Cthulhu aufwacht und aufräumt. So kann das ja nicht weiter gehen.

    Hier sind noch ein paar weitere Bilder vom Photoshoot (also Bilder die ich gemacht habe, während Bilder gemacht wurden, ein Meta-Photoshoot sozusagen). Die richtigen Bilder kommen dann später an anderere Stelle raus:

    Und nochmal vielen herzlichen Dank an das Team der Grotesque Absinth-Bar! Also, wenn ihr in Aachen seit, schaut da rein, der Besuch lohnt sich, wie ich an anderer Stelle hier im Blog auch schon mal gesagt habe. Hier übrigens ein sehr Stilvoller Flyer mit Informationen:

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  • Non-Euclidean Æthercast – Doppellesung in der Aetherwelt

    Meine Herren, schon wieder ein Podcast und schon wieder eine Lesung. Ja, ich war schon wieder unterwegs und habe einer weiteren Steampunk-Lesung gelauscht. Diesmal bei Tanja Schierding und Anja Bagus sowie deren Gästen.

    Beide Lesungen spielen in der Aetherwelt, also der Alternativ-Erde in der die Romane von Anja Bagus angesiedelt sind.

    Wir hatten alle jede Menge Spaß bei der Lesung und ich hoffe, euch macht die Podcast auch Spaß.

     

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  • Non-Euclidean Æthercast – Interview mit Grit Richter von Art Skript Phantastik

    Und wieder einmal hat ein Steampunkwerk den Deutschen Phantastikpres gewonnen. Diesmal Steampunkakte Deutschland von Art Skript Phantastik. Den Verlag hatte ich ja erst kürzlich hier vorgestellt. Das ist tatsächlich ein Zufall, ich war und bin nicht im Besitz von gehiemen Insiderinformationen! (abder das ist natürlich genau das, was jeder mit geheimen Insiderinformationen sagen würde…)
    Grund Genug, jedenfalls, um die Eigentümerin des Verlags und Kuratorin der Anthologie zu einem Interview einzuladen, dass ich euch hiermit präsentiere. Vielen Dank an dieser Stelle an die wirklich sehr sympatische Grit Richter, dass es so kurzfristig geklapp hat.

     

     

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