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  • Wave Gothik Treffen 2016 Teil 2 – Im Museum

    Der Samstag des Wave Gotik Treffens war ziemlich kalt, regnerisch und windig, weshalb wir uns auf Veranstaltungen in Gebäuden beschränkten. Das war allerdings alles andere als langweilig, da eine ganze Reihe Museen in Leipzig spezielle Führungen für Besucher des Wave-Gotik-Treffens anboten.

    Wir haben uns dann speziell zwei Museen angesehen: Das Museum für Druckkunst und das Ägyptische Museum. Beide sehr empfehlenswert und sehr unterschiedlich, sowohl was Thematik als auch Aufmachung angeht. Das Museum für Druckkunst ist tatsächlich eine Traditionsdruckerei, die nach deren Schließung zum Museum umfunktioniert wurde. Die Angestellten des Museums sind teilweise ehemalige Druckermeiser aus der Druckerei die ihr Handwerk natürlich immernoch verstehen, die Machinen bedienen können und auf noch so detaillierte Fragen eine Antwort wissen. Außerdem ist das ganze Museum allein aufgrund der Mechanik der alten Druckmaschinen sehr steampunkig:

    Das Ägyptische Museum hingegen ist ein klassisches Museum, wie man es sich vorstellt und die Exponate lassen sich auch hier sehen. Der Professor, der die Führung für eine ganze Horde Gothics gemacht hat (das jeweilige Stockwerk, in dem wir uns aufhielten war gefüllt mit schwarzen Gestalten), hat nicht nur die Führung interessant und unterhaltsam gestaltet sondern auch sämtliche Fragen der Gäste ausführlich beantwortet. Außerdem hat er mein Interesse am Alten Ägypten, dem ich seit 1996 fast nicht mehr nachgehe, neuen Auftrieb gegeben.
    Die Details über das altägliche Leben der Ägypter und ihre wahrscheinliche Weltsicht allein…
    Auch hier einige Bilder:

    This gallery contains 22 photographs in all as  20160515_130806 photograph etc.

  • Das Mechanische Corps – Steampunk Ausstellung in Dortmund bis zum 12. Juli

    Es geht in letzter Zeit wirklich rund in Nordrhein-Westphalen, nach dem Steampunk Jahrmarkt und vor dem Vaprium Ruhr gibt es jetzt noch eine Ausstellung im Dortmunder U:

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    Eröffnung: Freitag, 10. April 2015
    um 19:00 Uhr im HMKV im Dortmunder U, Ebene 3
    Um 21:00 Uhr folgt im Kellergeschoss des Dortmunder U die Soundpanzer-Performance PROPAGANDA des Künstlers Nik Nowak mit Visuals von Moritz Stumm.
    Schnaufende Dampfmaschinen, tickende Uhrwerke und feingliedrige Zahnradkonstruktionen, Kolben und Ventile, Kupfer, Nieten und Leder – die retrofuturistischen Welten des Steampunk ziehen derzeit Bastler und Romanciers, Nostalgiker und Utopisten, etablierte Künstler und ambitionierte Autodidakten gleichermaßen in ihren Bann.

    Mehr Details gibt es auf der offiziellen Seite des HMKV.

     

    Grafik (c) http://www.hmkv.de, mit freundlicher Genehmigung.

  • Die Photo-Granate

    Kam gerade über die Ætherbox rein, mein lieber Freund der Herr Hasselschmidt war mal wieder unterwegs und hat in einem Museum dieses Artefakt gefunden:

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    Eigentlich auch im übertragenen Sinne eine gute Idee: Man wirft eine Photo-Granate in einen Schützengraben, alle Soldaten im Wirkungsbereich bekommen ein kostenloses Selfie, das können sie dann tauschen und alle gehen anschließend nach Hause.


  • Herzlichen Glückwunsch, Herr Admiral!

    Mein Freund Admiral Ravensdale hatte kürzlich an einem Wettbewerb für Steampunk-Tüftler teil, bei dem verschiedene Meisterwerke dem Publikum vorgestellt wurden. Die Vorauswahl der eingesendeten Werke übernahm eine Jury, der so illustre Personen wie James Blaylock angehörten. Die so ausgewählten Stücke wurden dann im Æthernetz der Öffentlichkeit zur Abstimmung vorgestellt.

    Interessanter Weise hat weder ein Museum, noch ein dem Steampunk in irgend einer Form besonders nahe stehende Institution den Wettbewerb abgehalten. Es war vielmehr ein britisches Unternehmen für Rollläden.

    Aber ich schweife ab. Der Gewinner des Wettbewerbs ist kein anderer als der Herr Admiral , und das ist das Siegerstück:

     

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Admiral!

     


  • Eine Werbevorspann mit Uhrwerkgasmus-Effekt

    Das folgende Filmchen ist zwar nicht mehr ganz frisch (bereits von 2009), ich gehe aber mal davon aus, dass es relativ wenige meiner Leser kennen. Ich selbst kannt e es auch nicht, bis mich ein lieber Freund darauf aufmerksam gemacht hat. Also, hier die Animation:

    Grand Prix d’Horlogerie de Genève 2009


  • Admiral Ravensdale im ZDF

    Na schau mal an, wörtlich schau mal an. Kaum tummeln sich Steampunker auf der gerade laufenden Campus Party in Berlin, schon schaffen sie es ins Fernsehen.
    Im konkreten falle ist der Steampunker im Fernsehen mein Freund Admiral Ravensdale, den Bericht könnt ihr euch in der ZDF Mediathek ansehen:

    Hier klicken bitte!

    Interessant wird es ab Zeitindex 01:44, da kommt erst mal der Uhl’sche Kalkulator ins Bild und anschließend ein kurzes Interview mit dem Herrn Admiral selbst:

    Ein sehr schönes Zitat des Admirals aus dem Interview, zur Frage, was ihn dazu bringt, seine Geräte zu bauen:

    Für mich ist das quasi ein Wiederauflebenlassen von Geräten, die eigentlich noch eine Funktion haben, die nicht kaputt sind, und ihnen einfach mal eine neue Bestimmung zu geben, in einem neuen Gewandt, so dass sie wieder einen richtigen Wert bekommen.

     

    Und jetzt ist Herr Ravensdale wahrscheinlich der bekannteste Steampunker Deutschlands und hat Miss Tickerlein den rang streitig gemacht (was er als Gentleman natürlich nie wirklich machen würde).

    Um nochmal darauf hin zu weisne: Das gesamtwerk des Admirals gibt es auf Steampunk-Design.de zu bewundern.


  • Der Twitter-Telegraph

    Da soll noch mal jemand behaupten, Steampunker seien alles technophobe Dampfromantiger. Von wegen! Steampunk ist (unter anderem) eine ästhetische Bewegung, die moderne Technik mit dem künstlerischen Anspruch vergangener Zeit verbindet.
    Ein schillerndes Beispiel ist die Twittertape Maschine von Adam Vaughan. Hier ist sie in Aktion zu bewundern:

    The Twittertape Machine from Adam Vaughan on Vimeo.

    Was sie macht: Sie verwandelt Tweets in Telegraphienachrichten. Die Maschine ist voll funtionstüchtig, aber laut Aussage des Konstrukteurs primär als „Proof of Concept“ gedacht. Nachdem sich dieses wunderbare Artefakt jetzt so großer Beliebtheit der Geek/Gadget/Steampunkgemeinden im Netz erfreut, kommt da bestimmt noch was nach.