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  • Rezension – Steampunk: Jule Vernes Erben und Ihre fantastischen Maschinen

    Die Tage bekam ich eine mal wieder eine Aethernachricht, ob ich nicht ein Buch rezensieren wollte, mit dem Titel Steampunk: Jule Vernes Erben und Ihre fantastischen Maschinen. Ich teilte dem netten Herrn mit, dass ich nur noch in Ausnahmefällen rezensiere, es aber gerne featuren würde und dafür ein kurzes Expose und einige Bilder benötigte.
    Die Antwort kam prompt, und nach dem ich im Expose las, dass der Autor kein geringerer als mein Freund Dan Aetherman, a.k.a. The Chocolatist, war die Sache natürlich klar: Ich mache eine Ausnahme.

    Autorenfoto_Klein

    Hier also die Rezension:

    Vom Titel her könnte man natürlich darauf schließen, das Dan zu einem Rundumschlag über die Steampunkszene ausholt, aus gegebenen Gründen vielleicht mit Focus auf die Schweiz. Dem ist aber nicht so. Ein besserer Titel wäre gewesen: Steampunk: Dan Aetherman and Friends geben sich die Ehre.

    Nach einer kurzen und ziemlich präziesen Einführung darüber, was Steampunk ist, widmet sich Steampunk: Jule Vernes Erben und Ihre fantastischen Maschinen dem Tagesablauf des Herrn Aetherman in seinem persönlichen Steampunkuniversum.

    Ziemlich bildgewaltig werden seine Kreationen in Szene gesetzt, jede mit ihrer eigenen Geschichte und, wie man bald merkt, im unverkennbaren Stil Dan Aethermans. Zwischendrin geben sich bekannte Gesichter der Steampunkszene wie MADmoiselle Méli H und Herr Steampunker die Ehre, dies ändert aber nichts daran, dass The Chocolatist mit seinen Kreationen im Mittelpunkt des Buches steht.

    Besonders schön zum Abschluss ist die Anleitung Herrn Aethermans, zum Bau eines eigenen kleinen Steampunk Gadgets. Für den einen oder die andere ist dies vielleicht der Einstieg, selbst ein Baumeister wie Dan Aetherman zu werden.

    Insgesamt ein ausgesprochen schöner Bildband, der es schafft, obwohl der Focus klar auf den Werken des Autors liegt, charmant und schön zu sein und nicht als Eigenwerbung rüber zu kommen.

    8 von 10 Zeppelinen (andere Künstler und/oder ein anderer Titel hätten schon sein müssen).

    Hier noch ein paar großartige visuelle Eindrücke aus Steampunk: Jule Vernes Erben:

     


  • Produkttest: Steampunkschokolade von The Chocolatist

    The Chocolatist, wahrscheinlich der bekannteste schweizer Steampunk, ist, wie der Name schon sagt, ein Chocolatier und für seine handgemachte Schokolade bekannt, ich berichtete ja auch schon. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, selbst einmal genau diese Schokolade zu probieren, und folgenden Produkttest abzugeben:

     

    The Chocolatist Schokolade

    Verpackung: Sehr kunstvoll, wie im Bild oben zu sehen. Die Einwickelung der Schokolade erfolgte tatsächlich per Hand, das Papier ist auf der Rückseite mit einem offensichtlich manuell abgeschnittenen und angebrachten Klebestreifen befestigt, was mich zum nächsten Punkt bringt:
    Zutaten: Kann ich ganz kurz machen, weil es auf der Rückseite heißt:

    Chocolatist Schokoladenzutaten

    Wer sich mit Schokolade auskennt, weiß, dass Milchschokolade gerade mal 30% Schokolade, dafür aber 48% Zucker enthält. Die mir vorliegende Schokolade besteht aus 80% Grenada Kakao, ist also wesentlich bitterer als der ausgehärtete Zuckerbrei aus dem Supermarkt.

     

    Duft und Optik: So dumm das jetzt klingt: Der Duft ist sehr schokoladig, mehr wie Schokoladenpulver für echte heiße Schokolade (kein Nesquick oder so) als der recht weiche, süße Geruch der diversen Standardmarken. Die Tafel ist wesentlich dünner und aufgrund des hohen Schokoladengehalts härter als gewöhnliche Tafeln und hat ein ausgesprochen ansprechendes, kunstvolles, passendes Dekor auf der Oberseite, Herr Chocolatist, meine Hochachtung! Was für ein Dekor das ist, wird aber nicht verraten, schaut es euch am Besten selbst an.

    Aber nun zum wichtigsten Punkt:

    Geschmack: Wer bisher nur reguläre Schokolade probiert hat, wird von der Intensität des Schokoladengeschmacks überrascht sein. Das ist Schokolade, wie sie früher einmal war, ohne Milchpulver, übermäßig Zucker und andere Zutaten, die man sonst so findet. Ich denke, sie eignet sich deshalb auch nicht zum riegelweisen Verzehr oder gar Binge-Eating, das wäre geradezu ketzerisch, sondern sollte in kleinen Stücken zum Kaffee oder Tee gereicht, oder einfach nur für sich in ebenfalls kleinen Stücken langsam genossen werden. Persönlich empfehle ich sie zu Espresso.

    Insgesamt also ein optisches und geschmackliches Kunstwerk der feinsten Sorte und ideal als Präsent des Herren an die Dame, oder auch umgekehrt, für den Nachmittagstee oder einfach so zum genießen und dabei von Abenteuern in vergessenen Städten in den Dschungeln Lateinamerikas zu träumen.

     

    Editor's Pick

     

     

     


  • Der Chocolatist hat Dampf aufgenommen

    Für alle Steampunker da draußen, die einen ähnlich süßen Zahn haben wie ich, gibt es jetzt was besonderes:

    Den Chocolatist

    Feinste schweizer Schokolade, echte Handarbeit, wie es sein soll, und ein steampunkiges Gesamtkunstwert obendrein.

    Der Chocolatist sagt über sich selbst:

    „The Chocolatist“ führt uns zurück in die Zeit der Erfinder & Abenteurer.
    In eine Zeit, als Chocolade noch in kleinen Alchemisten-Laboratorien
    in aufwendiger Handarbeit kreiert wurde.

    Alle Chocoladen von “The Chocolatist“ werden komplett von Hand
    gefertigt – von der Bohne bis zur fertigen Tafel. Eine Kunst, welche nur noch wenige Chocolaties
    in Perfektion beherrschen.

    Die Kakaobohnen werden in 1kg Batches geröstet, gemahlen und dann während Tagen in Miniatur-Granitmelangeuren conchiert. Pro Melangeur werden dann rund zwanzig Edeltafeln in ihre Form
    gegossen und liebevoll verpackt.

     

    Und hier noch ein optischer Appetitanreger:

    The Chocolatist